"Selten war es so schwer Worte für ein Resümee zu finden." Matthias Siede vom UHC Weißenfels war sichtlich sprachlos. Sowas hat es seit langen nicht mehr gegeben beim erfolgsverwöhnten UHC.

Am vergangenen Samstag fand die sportliche Reise des deutschen Rekordmeisters im Kampf um die Titelverteidigung je zu Ende. Im zweiten Playoff-Finale unterlagen die Gastgeber vor rund 350 Zuschauern dem amtierenden Pokalsieger TV Lilienthal mit 5:8.

"Das Auftreten von uns war ein ganz anderes als im Hinspiel, viel besser", analysierte UHC-Verteidiger Siede im Bericht auf der eigenen Vereinshomepage. Sein Team habe alles umgesetzt, was es vorhatte. "Wir haben das Spiel kontrolliert und uns jede Menge Chancen erarbeitet, aber das Ding wollte an dem Tag einfach nicht ins Eckige. Lillienthal hat uns dreimal in Folge geschlagen, Respekt und viel Glück im Finale", so Siede.

Jetzt will der UHC  das Spiel um Platz drei gut hinter uns bringen. Und dort kommt es zum Sachsen-Anhalt-Derby.

Denn die Red Devils aus Wernigerode mussten im zweiten Halbfinal-Duell gegen den MFBC Leipzig ebenfalls die Segel streichen. Immerhin, nach der 2:8-Heimpleite leisteten die jungen Männer aus dem Harz beim Gegner starken Widerstand, lagen nach anfänglichen Rückstand Ende des zweiten Drittels mit 3:6 in Führung. Doch Leipzig setzte setzte sich letztlich mit 9:6 durch.

Abteilungsleiter Mario Vordank schrieb auf der eigenen Webseite: "Es fehlt an der spielerischen Breite, ein wenig an Erfahrung und Cleverness." Dies müsse man anerkennen. "Aber", so Vordank, "ein weiterer Schritt in die richtige Richtung war in dieser Saison die Integration junger Spieler." Das sei gelungen. "In der kommenden Spielzeit sollen weitere Talente folgen, um langfristig über den eigenen Nachwuchs eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzubauen", erläutert Vordank.

Das Match um Bronze findet am Samstag (13. April) um 14 Uhr in der Stadthalle Weißenfels statt. Derweil bestreiten Lilienthal und Leipzig die Finalrunde, die ebenfalls am kommenden Wochenende beginnt. (fvsa/fotos: m. kuch, a. blümel)

 

 

Johanna Zoberbier in Tokio

Hauptsponsor

logo sparkassen finanzgruppe

Sponsoren

simon neulotto sa

Verbände

lsb sachsen anhalt

FVD Logo 1200 301